AH: Abschied von Harald Spitz

Lieber Harald,

 

unfassbar, unglaublich, das kann doch nicht sein. So haben wir alle auf die traurige Nachricht reagiert. Mitten aus dem Leben. Mitten aus unserer Gemeinschaft, zu der wir Dich seit unserer gemeinsamen Zeit in der Fußball-Jugend zählen durften.

 

 

Du wirst uns fehlen. Deine positive Art wird uns fehlen. Deine Gesellschaft wird uns fehlen.

Ruhe in Frieden.

 

Die Alten Herren der DJK Karlsruhe-Ost und die AH Kameraden der SpVgg Olympia Hertha.

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AH: Im AH Pokal 2018 gegen Wolfartsweier/Hohenwettersbach unglücklich ausgeschieden

Pokal. Der mit den eigenen Gesetzen.

Die erste Halbzeit konnten wir ausgeglichen gestalten, das 1:0 durch ‚Peru‘ für Wolfartsweier/Hohenwettersbach eher glücklich gefallen, hatten wir doch zu Beginn des Spieles durch Micha und Peter zwei Großchancen. Eine ausgeglichene Halbzeit, bei satten 28 Grad in Wolfartsweier.

Die zweite Halbzeit wollten wir eigentlich für uns gestalten. Lief aber anders, als wir uns das dachten. Zunächst mussten wir eine rote Karte verkraften, und dann eine verunglückte Flanke, die sich unhaltbar und unglücklich hinter Volker ins Tornetz senkte. Und das war’s dann. Kleinere Verletzungen und die Hitze zwangen zu Wechseln, mit 10 Mann konnten wir nicht mehr Paroli bieten. Das letztliche 4:0 war viel zu hoch, und eben auch unglücklich. Wenn auch verdient.

Danke an Wolfartsweier für das kalte Becks.

Danke an die zahlreichen Fans für die Unterstützung (auch wenn eine Spielerfrau ihren Mann nur ganze 2 Minuten bewundern konnte)

Danke an den Schiri für die souveräne Leitung des Spiels.

Danke an Volker, Thomas, Michael, Dirk, Heinz, Olli, Harald Z, Bolde, Micha, Matthias G, Peter, Klaus, Giugiu, Andre, Ali, und auch Pino.

Lichtbildvortrag über die Kleindenkmale in der unteren Hardt beim Seniorenkreis

Was ein Kleindenkmal ist und was diese zu erzählen haben, war das zentrale Thema von Dr. Rainer Oberacker, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim KIT und sachkundiger Heimatforscher, vor den Teilnehmern des Seniorenkreises, die sich zahlreich beim Clubhaus eingefunden hatten. Anhand einiger prägnanter Beispiele aus der unteren Hardt – das Gebiet nördlich von Karlsruhe bis Graben-Neudorf – wurde deutlich, dass nicht nur die große Weltgeschichte, sondern gerade auch die lokale Geschichte äußerst spannend sein kann. Die in Wald und Flur oftmals unbemerkt stehenden kleinen Denkmale, wie Feldkreuze, Wegweiser, Grenzsteine, Ruhebänke, Sühnekreuze u.v.m. erzählen ebenso Geschichte und Geschichten. Beeindruckend war die Geschichte der Leimersheimer Schmugglerbande, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein trauriges Ende nahm und sowohl auf Seiten der Schmuggler wie der Polizei Tote einforderte. Ein Gedenkstein der beteiligten Familien erinnert noch heute an das Ereignis.

Vorne im Bild, Dr. Rainer Oberacker, nach seinem Referat.

Bernd Breitkopf bedankte sich im Namen des Seniorenkreises beim Referenten für dessen interessanten Einblick in ein Stück Alltagsgeschichte unserer Region mit einem Weinpräsent. Der kommissarische Leiter des Seniorenkreises, Volker Hartmann, kündete den nächsten Termin am Donnerstag, den 17. Mai 2018 im Clubhaus an.

B. Breitkopf

 

 

AH: KSC Auswärtsfahrt Würzburg (und Schweinberg) am24./25.3.18: nur 1 Punkt

Bestes Wetter, beste Laune, in voller Mannschaftsstärke (11 Mann) angetreten, pünktlich losgefahren, klasse Frühstück in Kraichgau-Süd.

 

 

Alles war angerichtet. Die wenigen Staus haben wir elegant umfahren, und hatten auch noch Zeit für einen kurzen Besuch der Marienfestung, hoch über dem Main und den Würzburger Sehenswürdigkeiten: Alte Mainbrücke, Dom, Residenz und Hofgarten. Und unter uns fuhr denn auch der KSC Mannschaftsbus zum Spiel.

 

 

Insofern war klar, dass wir die drei Punkte aus Würzburg mitnehmen würden. Gute Stimmung auf dem Gästeparkplatz, der direkt neben dem Stadion lag. Nach einem Tannezäpfle dann ins Stadion, um unsere Belfast-erprobte Fahne anzubringen.

 

 

Der Gästeblock war voll, auch der angrenzende Stehplatzbereich in blau-weißer Hand. Das Spiel läßt sich dann sehr schön mit dem Ergebnis zusammenfassen: 0:0. Pisot mit Riesenchance, Würzburg in der 2. Halbzeit klar besser. Wohl oder übel mussten wir mit dem einen Punkt auch noch zufrieden sein. Nun denn, noch ist alles drin. Auf zum nächsten Höhepunkt, unserer Übernachtungsstätte im Odenwald, der Grüne Baum, mitten in Schweinberg gelegen. Jenes Schweinberg, in dem die Oma des Sportdirektors und die Mutter des Abteilungsleiters ihre Jugend verbrachten. Ein Spaziergang durch das Ort führte zum Schloss, den beiden Mutterhäusern, und anderen Stätten lokalen Geschehens. Im Bild unten ist das Bundschuh-Haus zusehen.

 

 

Abendessen war klasse, der Abend bunt mit Geschichten des Tages und Geschichten aus der Vergangenheit, zT aus mehr als 50 Jahren. War doch der jugendliche Wirt Hugo mit seinen 74 Lenzen Zeitzeuge, und auch am Stammtisch tummelte sich (im Würzburger Kickers Sweat) ein direkter Abkomme aus dieser Zeit.

 

Ein rundum gelungener Ausflug – sieht man mal vom Spiel ein bisschen ab, aber das konnten wir ja auch nicht beeinflußen.