Vorbereiten für die Zeit nach Corona

Der Virus hat uns nach wie vor im Griff, der von uns so gerne betriebene Vereinssport ist derzeit leider nicht möglich. Jedoch nehmen wir die Aussagen der Politik ernst und sind optimistisch für das (späte?) Frühjahr. Und dies gilt es jetzt vorzubereiten. Folglich laufen derzeit einige Aktivitäten auf unserem Sportgelände:

Die Tennisbox wurde weitgehend abgebaut, Steine und angefallene Betonteile wurden abtransportiert. Holz und Metallteile wurden sachgerecht entsorgt. Lediglich die Bodenplatte liegt noch dort, wo sie seit 30 Jahren liegt. Aber auch hier sind wir optimistisch, bald eine Lösung zu finden, sprich: zu entsorgen.

Und um beim Tennis zu bleiben: die Bäume nun ihr Laub abgeworfen haben, und zwar auch auf das Tennisgelände und die Tennis-Hütte. In einem Arbeitseinsatz wurde das Laub gesammelt und entsorgt, so dass nun einer Nutzung im Frühjahr nicht entgegen steht. Des Weiteren ist für den Februar 2021 der Austausch des inneren Tenniszaun geplant.

Schon in vollem Gange sind die Neu-Installation der Beregnungsanlagen auf Platz 1 und Platz 2. Die Anlage auf Platz 1 war 30 Jahre alt, Ersatzteile nicht mehr zu bekommen. Hier haben wir die Corona-bedingte Spielpause genutzt, in 1-2 Wochen will die ausführende Firma Vollzug melden.

Eigentlich sollte letzten Samstag lediglich die Dachrinnen gesäubert werden, aber bei schönem Wetter wurde auch mit der Beseitigung des Dachmooses begonnen. Hier stehen wir allerdings erst am Anfang, das bisschen Moos summiert sich doch ganz ordentlich. Allerdings sollen auch diese Arbeiten – gutes Wetter vorausgesetzt – bis Weihnachten abgeschlossen werden.

Trotz Corona – es tut sich was. Wir freuen uns auf das Frühjahr.

Totengedenken am 22.11.2020 in Zeiten von Corona

Liebe Vereinsmitglieder,

wie kann es anders sein, als dass Corona das Thema meiner heutigen Gedanken zum Totengedenken sein wird. Nichts hat – weltweit – das gesamte öffentliche wie private Leben so beeinflusst, wie diese Pandemie und sie ist das zentrale Ereignis seit dem Zweiten Weltkrieg vor über 75 Jahren. Seit März diesen Jahres hat sich unser aller Leben geändert, wir erlebten, wie im Frühjahr binnen weniger Tage die Geschäfte und Restaurants schlossen, Verwaltungen und Betriebe auf ein kleines Stammpersonal reduziert oder komplett nach Hause geschickt wurden, wie Kirchen, Schulen, Universitäten und Kindergärten ihre Tore schlossen und in den Krankenhäusern und Altenheimen die Katastrophen ausbrachen. Und die Bilder, die weltweit in unsere Wohnzimmer drangen machten klar, hier passiert etwas, womit man niemals gerechnet hatte.

Totengedenken beim Gedenkstein

Und als es in den Sommer hineinging, die Tage immer länger wurden und die scheinbare Bedrohung immer mehr zurückging, da verlor Corona für viele seinen Schrecken. Schnell sollte auch der daniederliegende Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, die Corona-Verordnungen wurden immer hektischer verbreitet und sorgten für reichlich Verwirrung. Aber nach 2 bis 3 Monaten war auch klar, dass es im Amateurbereich nicht der Sport war, der in erster Linie gefehlt hatte, sondern die menschlichen Kontakte, das was man „Vereinsleben“ nennt, dass man sich in ungestörter Runde zusammensetzen kann. Der Sport kann und soll immer nur Mittel zum Zweck sein und nicht der Zweck an sich. Deshalb lautet auch das Motto des DJK-Verbandes „Sport, um der Menschen willen“, für sich selbst und mit anderen etwas Gutes tun.

Und als der Sommer dann da war und auf einmal nichts wichtiger als Reisen wohin man will, war vielen von uns bewusst, dass das der falsche Weg sein wird, die von den Fachleuten prognostizierte „Zweite Welle“ zu ignorieren. Sorglosigkeit, Übermut und bei manchen eine gehörige Portion Dummheit setzten im Herbst noch einen drauf und die Fallzahlen stiegen von Tag zu Tag bedrohlich an. Seit 2. November – vor rund drei Wochen – musste unser Clubhaus erneut schließen und wir wissen aktuell nicht, wie es weitergeht.

Hatten wir während der ersten Coronaphase noch den absoluten Rückhalt unserer Mitglieder, so fängt die Front möglicherweise an zu bröckeln. Die „Zweite Welle der Pandemie“ wird somit nicht nur für unseren Verein zu einer großen Herausforderung. Sie ist es in manchen Bereichen, wie dem Gesundheitswesen, unserem Wunsch nach persönlichen Kontakten und Gesprächen, zu einem täglichen Kraftakt geworden. Unsere Mitglieder – so scheint es – wurden bisher vom Schlimmsten verschont und unser Appell gilt deshalb in erster Linie an alle, so vorsichtig und bedacht zu bleiben, wie es eben geht. Und wieder einmal gilt in unserem Verein, dass es nur gemeinsam weiter und voran gehen kann. Der Blick zurück darf und muss aber auch gewährleistet bleiben, dass man den Boden der Tatsachen – woher wir kommen und wer wir sind – nicht aus den Augen verliert.

Einen festen Platz – und dies hatte ich bei unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung erwähnt – hat die auch heute gelebte Tradition, an Totensonntag für einen kurzen Moment an der Stelle unseres Gedenksteins inne zu halten. Dass wir diese Gedenkfeier nicht in gewohntem Rahmen würden durchführen können, ist seit längerem bekannt, doch einen Ausfall wollten wir nicht zulassen.

Erinnerung an ein früheres Mitglied der DJK-Ost: Grabmal von Dr. Franz Gurk auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe

Gerade heute, wo unser Leben so viele gewohnte Eckpunkte und Orientierungen aufgrund von Corona verloren hat, ist es wichtig, einige Vereinstraditionen zu pflegen. Wenn schon keine sportlichen oder geselligen Zusammenkünfte augenblicklich möglich sind, so wollen wir uns an dem festhalten, was uns Mut, Kraft und Zuversicht schöpfen lässt. Hierzu zählt auch, die bereits von uns Gegangenen weiterhin in unserer Gemeinschaft immer wieder lebendig werden zu lassen, indem wir uns an sie in besonderem Maße erinnern.

Die Toten sind uns vorausgegangen. Vielleicht warten sie auf uns. Sie sind vermutlich nicht in der Lage, uns hier und jetzt zu helfen. Aber trösten können sie. Wer weiß, die Zeit der Erfüllung in diesem oder in einem anderen Leben steht womöglich noch aus.

Auch in diesem Jahr mussten wir wieder von Bekannten, Verwandten und Freunden Abschied nehmen. In erster Linie sind natürlich zuerst die engsten Angehörigen und Verwandten von Trauer und Schmerz ergriffen und es braucht Zeit, diese Trauer zu verarbeiten, um sie überwinden zu können. Immer wieder helfen hierbei Gebete für die Verstorbenen, wie diese bereits bei den frühen Christen überliefert sind. Doch oftmals kann nicht sofort der Glaube an eine Wiederauferstehung über den ersten Schmerz hinweghelfen. Wer aber seinen Schmerz mit anderen teilen kann und wer von diesen anderen in einer Gemeinschaft aufgefangen wird, wird Trost und Zuversicht in die Zukunft gewinnen.

In diesem Jahr erinnern wir insbesondere an:

Wolfram Langer, * 20.1.1931 8.10.2020

Ursula Schneider, * 12.11.1935 21.8.2020

Otto Pfeiffer, * 17.8.1935, 13.5.2020

Wir gedenken heute all jener Menschen, die wir im familiären Kreis, im Kreise von Verwandten, Freunden, Vereinskameraden durch Tod verloren haben. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten. Wir erinnern an sie und lassen sie damit weiter teilhaben an unserer Gemeinschaft.

Bernd Breitkopf, 1. Vorsitzender

 

 

 

 

Bericht Generalversammlung 2020

Liebe Mitglieder und Freunde der DJK Karlsruhe-Ost,

viele Wochen stand die Durchführung unserer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 25. September 2020 ganz oben auf der Tagesordnung der Vorstandssitzungen. Wie würde sich diese unter den derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln gestalten? Wie viele Mitglieder werden überhaupt kommen und können wir zwei zentrale Positionen im Vorstand neu besetzen? Um es vorweg zu nehmen: Wir haben die Veranstaltung gemeistert, mit insgesamt 40 Anwesenden können wirklich alle zufrieden sein, die Disziplin aller darf mehr als gelobt werden und wir haben einen vollständigen Vorstand, der für die kommenden zwei Jahre „ins Rennen geht“.

Unter der vorbildlichen Wahlleitung von Stefan Lempert wurden folgende Mitglieder entweder einstimmig wieder oder einstimmig neu in den Vorstand gewählt:

  1. Vorsitzender: Bernd Breitkopf
  2. Vorsitzender: Wolfgang Schleinkofer
  3. Vorsitzender: Volker Knodel

Hauptkassier:           Steffen Cordes
Schriftführer:             Armin Beck
Beisitzer Kasse:       Christian Lange
Mitgliederverwalter:    Thilo Wüst
Beisitzer:                  Klaus Buch
Beisitzer:                  Dr. Heinz Häfner
Beisitzer:                  Dominik Nagel
Beisitzer:                  Dr. Matthias Sander
Kassenprüfer:            Udo Raab
Kassenprüfer:            Klaus Anderer

Bereits zu Beginn des Jahres 2020 stand fest, dass sich Manfred Wörner – im 60sten Jahr seiner Tätigkeit als Hauptkassier stehend – nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen wird. Aus diesem Grund war dieses Jahr durchweg davon geprägt, wer sich für dieses wichtige Vorstandsamt würde finden lassen. Mit Steffen Cordes als Hauptkassier und Christian Lange als Beisitzer Kasse, zwei bei den Fußball-Senioren aktiven Mitglieder, geht nunmehr ein Tandem an den Start, das sich in den kommenden Wochen – unterstützt von Manfred Wörner – Stück für Stück in die Thematik einarbeiten wird.

Eng mit der Tätigkeit von Manfred Wörner verbunden war stets die der Mitgliederverwaltung, die seit 20 Jahren von Wolfgang Kamilli ausgezeichnet betreut wurde. Ebenso wie Manfred Wörner hatte auch Wolfgang Kamilli angekündigt, nicht mehr erneut zu kandidieren. Hier konnte im Vorfeld der Hauptversammlung mit unserem Beisitzer Thilo Wüst ein geeigneter Kandidat gewonnen werden, der sich dieser Tätigkeit nun zusätzlich annimmt.

Von Vorstandsseite aus können wir unserem bisherigen Hauptkassier Manfred und unserem Mitgliederverwalter Wolfgang vorerst nur ein herzliches Dankeschön entgegenbringen, das wir im kommenden Jahr auch mit einem jeweiligen Präsent „unterfüttern“ werden. Den Neuen in ihren Ämtern gilt unser aller Respekt und Dank, dass sie sich den neuen Herausforderungen stellen. Alle übrigen Vorstandskollegen sagen Hilfe zu, um einen geordneten Wechsel zu ermöglichen.

Für alle Interessierten ist der Bericht aus dem Vorstand für 2019/2020 in dieser Rundschau abgedruckt. Zur Jahreshauptversammlung ist noch zu bemerken, dass alle Abteilungen vorbildlich ihre jeweiligen Jahresberichte rechtzeitig unserem Schriftführer Armin Beck übermittelt hatten. Der Dank des Vorstands gilt auch den beiden Kassenprüfern Udo Raab und Klaus Anderer, die in ihrem Prüfbericht unserer Vereinskasse abermals eine einwandfreie Führung bescheinigten und die Entlastung des Vorstands vornahmen. Beide Kassenprüfer erklärten sich bereit, noch für ein weiteres Jahr dieses Amt auszuüben, um auch noch den 60. Kassenbericht von Manfred Wörner einer Prüfung zu unterziehen, den dieser auf der nächstjährigen Hauptversammlung vorstellen wird.

Wichtige Beschlüsse fasste der Vorstand auf seiner Sitzung drei Tage vor der Jahreshauptversammlung. So soll im November 2020 mit der Erneuerung der innen liegenden Zaunanlage begonnen werden, nachdem nun die Baufreigaben und die Zuschusszusicherungen vorliegen. Gleichzeitig beschloss der Vorstand die Erneuerung der Bewässerungsanlage sowohl für den Rasen- wie auch den Trainingsplatz, da nur eine vollständige Bewässerung einen vernünftigen Spiel- und Trainingsbetrieb erlaubt. Hier gilt unser besonderer Dank Wolfgang Stoll und Günter Dreßler, welche die bisherigen Anlagen am Laufen hielten, trotz immer wieder kehrender Ausfälle.

Einen herzlichen Dank möchte ich zum Schluss allen unseren Abteilungsleitern und -leiterinnen entgegenbringen, die in diesen schwierigen Zeiten und mit einem enormen Aufwand den Spiel- und Trainingsbetrieb im Freien wie in den Hallen aufrechterhalten. Die Corona-bedingten und sich immer wieder ändernden Bestimmungen hinsichtlich Gruppengrößen, Hygienevorschriften in den Hallen und Umkleidekabinen, Benennung von Hygienebeauftragten, Führen namentlicher Listen u.v.m. bis hin zur Durchführung von „Geisterspielen“ bringt Vereine und Verantwortliche an Grenzen.

Hut ab vor allen, die sich dieser Mühen stellen!!

Passt weiterhin auf Euch auf und alles Gute.

Für den Vorstand
Bernd Breitkopf, 1. Vorsitzender

 

Erfolgreicher Arbeitsdienst an Fußballplatz 2

Am Freitag, den 28. August begannen die aufwändigen Vorarbeiten zur Beseitigung des Unkrauts auf unserem zweiten Fußballplatz. Volkmar Leger, assistiert von Peter Quaiser, rückte mit einem 6 Tonnen schweren Traktor und Spezialgeräten dem diffusen Pflanzenwuchs auf den Leib. In vierstündiger Arbeit wurde der Platz an der Oberfläche komplett aufgerissen, so dass auch große Teile des Wurzelwerks mit entfernt wurden.

(Herzlicher Dank an Volkmar Leger für seinen Einsatz für unseren Verein)

Einen Tag später wurde in einem achtstündigen Arbeitsdienst, bestehend aus Mitgliedern der Fußball-Senioren, Fußball-AH, Cricket und Uwe G. von Olympia Hertha, der gesamte Platz (ca. 5.000 qm) systematisch mit Rechen, Haken und Schaufeln so bearbeitet, dass das gesamte Unkraut entfernt werden konnte.

(Nach 12 Stunden Arbeitsdienst kann der Platz wieder für den Trainingsbetrieb vorbereitet werden)

Der Dank gilt allen, die sich an diesem großen Projekt beteiligt haben. Als abteilungsübergreifende Maßnahme konnte so der Teamgeist gestärkt werden. Als Wermutstropfen mischte sich ein Wasserrohrbruch beim zweiten Fußballplatz mit in die gelungene Gesamtmaßnahme hinein. Sofort nach Bekanntwerden des Schadens nahm sich noch am Freitagabend Wolfgang Stoll der Sache an und wird die Reparaturmaßnahme begleiten, wofür ihm unser herzlicher Dank gilt.

Totengedenken des Gesamtvereins am 24.11.2019

Am Sonntag, den 24. November 2019 fand vor dem Gedenkstein beim Clubhaus „St. Bernhard“ das Totengedenken der DJK Karlsruhe-Ost statt. Bernd Breitkopf konnte knapp 30 Teilnehmer/innen an der Gedenkveranstaltung begrüßen. Sein besonderer Gruß und Dank galt Diakon Reinhard Bittner von St. Bernhard, der für die Kirchengemeinde ein geistliches Wort sprach.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Raphael Klumpp vom Bläserchor der Pfarrei St. Peter und Paul Mühlburg mit der Posaune.

Der Verein gedachte in diesem Jahr insbesondere folgenden verstorbenen Mitgliedern und Freunden:

Gisela Walter, verst. im Dezember 2018

Gerd Zech, verst. im Januar 2019

Max Wammetsberger, verst. am 8. Mai 2019

Rainer Faig, verst. am 12. Juli 2019

Herta Iadicicco, verst. am 26. September 2019

Peter Hartmann, verst. am 4. November 2019.

Der Verein DJK Karlsruhe-Ost wird allen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Für den Vorstand

Bernd Breitkopf, 1. Vorsitzender