Fußball – 8. Spieltag 19/20

Sonntag 06. Oktober 2019

FC Neureut 08 II – 3:3 – DJK Karlsruhe Ost

 
An diesem Sonntag ging es für die erste Mannschaft der DJK als Tabellenführer zur Zweiten des FC Neureut. Trotz des verregneten Wetters ließen sich einige Fans beider Mannschaften dieses Spitzenspiel nicht entgehen. Sie sahen ein hart umkämpftes Spiel, in welchem sich beide Mannschaften die Tabellenführung sichern wollten.
 
In der ersten Halbzeit arbeitete die Elf von Willy Hatz viel nach vorne und beschäftigte die Heimmannschaft in deren Hälfte. Diese waren es jedoch die ihre erste Chance in der 13. Minute nutzen konnten. Die DJK ließ daraufhin ihren Kopf nicht hängen und erzwang sich einige Chancen. Ihre Mühen wurden in der 35. Minute dann mit einem gut geschossenen Elfmeter von Javier und nur drei Minuten später mit einem Tor durch Markus belohnt.
 
Die Hardtwaldelf hatte nach der Führung Blut geleckt, konnte sich aber nicht mit einem weiteren Treffer belohnen. Es kam wie es kommen musste und bei den nassen Verhältnissen rutschte einem DJK-Verteidiger das Leder ungünstig über den Fuß und landete im eigenen Tor. Auch einer der weiteren raren Angriffe der Heimmannschaft landete wenige Minuten später im Netz.
 
Auch nach diesem Rückstand bewies die DJK Mentalität und erarbeitete sich weitere Chancen. Patrick hatte nach einem Lattentreffer von Markus die Übersicht und netzte in der 75. Minute zum 3:3 Endstand ein. Trotz weiterer Möglichkeiten konnten die Ostler in den restlichen Minuten nicht mehr den erhofften Sieg einfahren.
 
Überschattet wurde die Partie leider von einer Verletzung, die sich Marc schon früh zuzog und daraufhin nicht weiterspielen konnte. Das Spiel verdiente sich auf jeden Fall den Titel eines Spitzenspiels, denn man merkte beiden Mannschaften den Willen an dieses Spiel gewinnen zu wollen. Auch wenn es an diesem Wochenende nur zu einem Punkt reichte steht die DJK weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende empfängt das Team von Trainer Hatz den FV Graben.

DJK Karlsruhe Ost II

spielfrei

Seniorenkreis: Erkundung Klosterruine Frauenalb

Kurzweiliger Ausflug mit „Klostergeist“ Gerhard Stöckle

Knapp 40 Teilnehmer/innen zählte der jüngste Ausflug des Seniorenkreises der DJK Ost am 19. September 2019 zu einem besonderen Kulturdenkmal in unserer Region. Knapp eine Stunde mit der Stadtbahn vom Karlsruher Marktplatz entfernt, erheben sich die beiden erhaltenen Kirchtürme des ehemaligen Klosters Frauenalb in den Himmel des Albtals.

Im Vorfeld des Ausflugs war es gelungen, mit dem Architekten Dipl. Ing. Gerhard Stöckle, auf dem Bild links zu sehen, den Fachmann zur Klosteranlage überhaupt zu gewinnen. Für seine inzwischen 43 Jahre lange ehrenamtliche Tätigkeit für die Klosterruine war Gerhard Stöckle, der zusammen mit seiner Ehefrau Erika die Exkursion leitete, 2017 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

In seinem rund 45 Minuten währenden Streifzug durch die über 800-jährige Geschichte Frauenalbs, von der Gründung als Benediktinerinnenkloster und adeliges Damenstift um das Jahr 1180 bis zum heutigen Tage, erwies sich Gerhard Stöckle einmal mehr als profunder Kenner und großartiger Erzähler, der alle Anwesenden in seinen Bann zog.

Die Klostergründung Frauenalbs ging auf eine Stiftung der Grafen von Eberstein Ende des 12. Jahrhunderts zurück, wobei ein exaktes Gründungsdatum urkundlich nicht belegt werden kann, aber anhand von Untersuchungen der ältesten Bausubstanzen um 1180 zu datieren ist. In seiner Blütezeit im 17. Jahrhundert lebten rund 30 Konventualinnen im Kloster, das selbst über beachtliche Besitztümer in der näheren und weiteren Umgebung verfügte und so einen erheblichen Reichtum erwirtschaften konnte. Als 1802/03 im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses unter Napoleon Bonaparte zahlreiche weltliche sowie sämtliche geistliche Herrschaftsgebiete aufgehoben wurden, fiel die Klosterherrschaft Frauenalb mit allen Besitztümern an das Großherzogtum Baden.

Da der Staat Baden mit dem großen Klosterareal nichts so recht anfangen konnte, überließ dieser Kirche und Konvent einer ganzen Reihe von Abenteurern und Spekulanten, die sich als Unternehmer von Spinnereien und Webereien ebenso versuchten wie als Lackwarenfabrikanten oder Bierbrauer und als frühe „Start-Up-Unternehmen“ so ziemlich alles an die Wand fuhren und nur Schulden hinterließen. So bewahrheitete sich 1853 der Fluch der letzten Äbtissin Maria Viktoria von Wrede (1793-1803), nach dem ein Brand alles vernichten solle, was dem eigentlichen Sinn des Klosters widersprach. In jenem Jahr 1853 wütete in der Tat ein gewaltiges Feuer in Frauenalb, das die gesamte Klosteranlage nur noch als Ruine übrig ließ.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Klosteranlage dem Verfall überlassen oder diente sowohl als Steinbruch wie auch als Müllplatz. Obwohl mit dem Bau der Albtalbahn von Karlsruhe über Ettlingen nach Bad Herrenalb bereits um 1900 die ersten Touristen Frauenalb zu entdecken begannen, sollte es noch viele weitere Jahre dauern, bis sich die Denkmalpflege der Anlage annahm. Seit Gründung einer eigenen „Stiftung Frauenalb“ im Jahre 1959, in der die Stadt Karlsruhe, der Landkreis Karlsruhe, die Stadt Ettlingen sowie die Gemeinde Marxzell vertreten sind, wurden bis dato mehrere Millionen Euro für die Sanierungsmaßnahmen ausgegeben und Frauenalb dient seit Jahren als malerische Kulisse für kulturelle Aufführungen.

Zum Abschluss des Exkursionsteils besichtigten die Ausflügler die imposanten Kellergewölbe unter der Kirche und konnten sich davon überzeugen, dass es keinen geheimen Gang zwischen dem adeligen Damenstift und dem Zisterzienserkloster Herrenalb gegeben hatte.

Den Ausklang beging der Seniorenkreis zusammen mit dem Ehepaar Stöckle im Lokal „König von Preussen“. Ein gelungener Abschluss bei bestem vorherbstlichem Wetter im Albtal, das sich von seiner besten Seite zeigte.

Bernd Breitkopf

Treffen

am letzen Schultag vor den Ferien war es so heiß, dass wir uns spontan zu eimem Feierabend-Drink statt Zumba getroffen haben. Es war ein netter Abend, wir haben uns unterhalten, etwas gegessen und getrunken und für einen Sommer-Zumba-Special verabredet. Wir haben uns dann 3 x im Ballettstudio „La Remise“ getroffen. Die Stunden waren ganz toll und es war eine neue Erfahrung, die eigenen Bewegungen im Spiegel zu sehen. Macht mit und genießt die tolle Musik mit schöner Choreographie, unser Trainer Holger Becker hat ein abwechslungsreiches Programm mit viel Schwung und Begeisterung.

Bei „Carls“ am Alten Schlachthof

Veröffentlicht unter Zumba

Fußball – 7. Spieltag 19/20

Sonntag 29. September 2019

DJK Karlsruhe Ost – 2:2 – FV Wössingen

Der ungeschlagene Tabellenführer aus dem Hardtwald empfing am 7. Spieltag das noch unbeschriebene Blatt – den FV Wössingen. Nach holprigem Saisonstart konnte der Gast und A-Klassen-Absteiger in der Vorwoche Olympia Hertha mit 4:0 besiegen. Entsprechend waren beide Mannschaften top motiviert und lieferten sich ein packendes Duell.

Die Hatz-Bande konnte sich in den ersten 25 Minuten einige hochkarätige Chancen erarbeiten, jedoch fehlte die letzte Treffsicherheit im Abschluss. Zunächst rettete die Latte, bevor wenige Minuten später der Schlussmann der verdienten Führung durch die DJK im Wege stand. Es kam wie es kommen musste. Die Ost-Kicker verloren zunehmend die Kontrolle über das Spiel und der Gegner näherte sich dem 16er Schritt für Schritt an. Nach einem gut getretenen Freistoß aus etwa 20 Metern konnte Leanza ein Gegentor mit einer sehenswerten Parade verhindern. Der Ball wurde jedoch nicht richtig geklärt und der Gegner hatte direkt wieder einen Freistoß in ähnlicher Position. Diesmal konnte auch der Schlussmann der DJK den Rückstand zum 0:1 in der 33. Minute nicht verhindern.

In der ersten Halbzeit plätscherte das Spiel vor sich hin und auch in der zweiten Halbzeit konnte die DJK das Spiel zunächst nicht zu ihren Gunsten wenden. Abermals war es Marco zu verdanken, dass die DJK nur mit 0:1 im Rückstand war. In der 68. Minute war es ein langer Einwurf in den Fünfmeterraum, welcher unglücklich zum 0:2 im Tor landete. Was in der Vorsaison noch die sichere Niederlage bedeutete, stachelt die Ostler in dieser Saison erst recht zu einer Aufholjagd an. Durch einen Freistoß aus mindestens 35 Metern konnte JP Herr zum 1:2 verkürzen.

Dieser Weckruf sorgte dafür, dass die DJK neuen Mut fasste und wieder an sich glaubte. Zwischenzeitlich hatte Trainer Hatz einige Wechsel vollzogen, welche sich auszahlen sollten. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde vom Neuzugang Leo im 16er mit der Brust auf Cosme abgelegt. Der alte Haudegen von der Iberischen Halbinsel verwandelte mit all seiner Routine zum 2:2.

In der Folge hatte die DJK sogar noch die Chance einen Sieg einzufahren, kann unter Strich aber zufrieden mit dem Unentschieden in das Topspiel gegen Neureut 2 gehen.

DJK Karlsruhe Ost II – 5:1 – FV Wössingen II

Bei schönem Fußballwetter empfing die Zweitvertretung der DJK Ost den FV Wössingen 2 zum Spitzenspiel. Das Duell der beiden noch ungeschlagenen Mannschaft begann nervös und beiden Mannschaften gelang es erst nach einiger Zeit Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Die Gäste näherten sich nach einigen Standards dem Tor an ohne jedoch zwingend zu werden. Auch die Heimmannschaft kam zu vereinzelten Chancen und zeigte sich dann effektiv als Topstürmer Andi in einen Schuss von SiSu spritzte und den Ball unhaltbar in die linke Ecke schob.

Nach einigen Chancen auf beiden Seiten ging es mit einem 1:0 in die Halbzeitpause. Aus dieser kam der Gast mit viel Elan und konnte eine Unsicherheit in der Abwehr der DJK nutzen und kam mit einer traumhaften Direktabnahme direkt neben den Pfosten zum Ausgleich. Dadurch entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe. Das Spiel nahm richtig an Fahrt auf als sich Amadou stark durchsetzte und von der Grundlinie auf den Aushilfsstürmer Martin auflegte der nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Kurze Zeit später setzte sich Amadou erneut stark bis zur Grundlinie durch, leider scheiterte Constantin am Pfosten. Der beste Angriff der Liga hatte nun Fahrt aufgenommen und Andi zeigte seine ganze Klasse als er einen Ball wunderschön ins lange Eck schlenzte. Ein Tor der Marke „Tor des Monats“.  Die Gäste zeigten sich nun unsortiert was in weiteren Chancen mündete. SiSu vollbrachte das Kunststück den Ball nicht im Tor unterzubringen obwohl der Torwart bereits ausgespielt war.

Kurze Zeit später gelang dem eingewechselten Barry nach schönem Pass in die Tiefe von Amadou das 4:1. Die DJK hatte jedoch noch nicht genug und spielte weiterhin nach vorne. Andi stellte seine Topform unter Beweis als er außen durchbrach und aus spitzem Winkel zum 5:1 Endstand vollendete. Hierbei „andizipierte“ Andi hervorragend die Bewegung des Torwart, sodass dieser letztlich den Schuss ins eigene Tor lenkte.
Aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein verdienter Sieg gegen einen starken Gegner, welcher vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist.

Die DJK 2 grüßt nun wieder mit maximaler Punktausbeute von der Tabellenspitze. Nächste Woche hat die Zweite spielfrei bevor es dann gegen den FV Graben 2 geht.