AH: Jahresabschluss 2019 im Clubhaus

Zum diesjährigen Jahresabschluss trafen sich viele Mitglieder, deren Partner und Kinder im Clubhaus. Die Hütte war voll, knapp 70 Personen waren der Einladung gefolgt. Erfreulich auch die große Anzahl an Kindern, die dem Event die Frische und den Schwung gaben.

Abteilungsleiter Heinz begrüßte die Anwesenden – noch ohne Mikrofon, die Kabel wollten nicht wie wir wollten. Unser 1. Vorstand Bernd Breitkopf ließ sich die Gelegenheit zum Grußwort nicht nehmen: er erinnerte an die Aktivitäten der AH bei diversen Arbeitsdiensten, insbesondere aber beim Sommerfest (mit Kleinfeldturnier) im Juli 2019 und beim 50jährigen Jubiläum der AH im Juni 2019. Dann richtete er den Blick in die Zukunft und gab Einblick in die Planungen des Vorstandes zur Renovierung der Duschen, Durchführung des Jubiläums in 2021, aktuelle Arbeiten zur Abdichtung der Kegelbahn und schließlich auch in die Gespräche des Vorstandes zur Erweiterung des Vereinsangebotes um eine neue Sportart: Cricket. Die Gruppe hat bereits einige Probe-Trainings absolviert, und könnte zum Jahresbeginn zum Verein stoßen.

Danach konnte das Buffet freigegeben werden, Wirt Spasso hatte eine tolle Auswahl für uns bereit gestellt.

Während des Essens traf dann auch unser Mikrofon-Experte Hambi ein, betrachtete kurz unsere Bekabelung, korrigierte durch Austausch eines Kabels und – schwupps – lief das Ding.

So konnte Abteilungsleiter Heinz nun klar verständlich einige Mitglieder der Abteilung für besondere Beiträge zur Abteilungsarbeit herausheben, und mit einem Blumengruß beglücken. Es waren dies Thomas, Dirk, Matthias S, Gust, Helmut (nicht anwesend – musste arbeiten), Bolde, Giuseppe, Andre, Volker, Heinz und Matthias/Gerd.  Die Palette reichte von Arbeitsdienste, Traktorwartung, Trainingsplatzgestaltung, Druck von Fotos, Unterstützung des Vorstandes bei Projekten und Vertragsgestaltungen, Organisation der Spiele, Regelung der finanziellen Aktivitäten rund um Biergeld, Geburtstagsgeschenke , AH Beitrag und Grillfeste, Platzpflege, Spielerversorgung, Rundschau-Beiträge bis hin zur Durchführung von Festen/Ausflügen und spektakulärer Sauna-Events. Eine Menge von Aktivitäten, die durch eine Vielzahl von Mitgliedern gestaltet und durch weitere Mitglieder unterstützt werden. Der Abteilungsleiter zeigt sich sehr zufrieden mit der aktiven Gestaltung der Abteilungsaktivitäten.

Die Abteilung bedankte sich auch beim anwesenden 1. Vorstand Bernd Breitkopf für die erfolgreiche Steuerung der Geschicke des Vereins. Und überreichte eine BB-Version des neuen, aktuellen und sehr chicen Rangers-Jako-Trainingstrikot der Alten Herren, noch am gleich Tag frisch aus der Beflockungspresse. In den (Vereins-) Farben schwarz und weiß, mit (DJK Verbandsfarben) neongrüner Applikation. Die Farben passten also, die Größe auch (bald).

Höhepunkt der Veranstaltung dann wie in den vergangenen Jahren das Superjahresabschlussessenrätsel. Mit Fragen zu runden Geburtstagen im Jubiläumsjahr, den Ausflügen nach Zwickau (ja, auch Lamborghinis werden dort gebaut) und Nürnberg (Mittel- und Bierfranken), dem Saunaeventveranstaltungsort Vierordtbad (150jähriges Jubiläum des Baubeginns zum 100jährigen Gründungsjubiläum des Vereins) und zum 50jährigen Jubiläum der Alten Herren im Juni 2019 mit den Trainern Alois (nicht Schwartz) und Heini Simon dem jüngeren. And the winner was: unser Sachsenbomber Hagen mit Tochter Kim. Herzlichen Glückwunsch. Genießt es, noch konnte kein Gewinner seinen Titel im Folgejahr verteidigen.

Der sehr unterhaltsame Abend klang aus mit vielen guten Gesprächen und ebenso guter Musik aus Gerds Zauberbüchse – von ACDC über Queen hin zu den Dubliners.

 

AH: Bittere Heimniederlage zum Saisonabschluss

Am 19.10. bestritten wir das traditionelle Saisonabschluss-Spiel vor dem abendlichen Saisonabschluss-Essen. Der Gegner in diesem Jahr (wie auch im Vorjahr): die FSG Eggenstein. Eine Mannschaft die wir also kennen, zumal einige unserer Mitspieler auch bei der FSG Eggenstein aktiv sind. Und da wir im letzten Jahr einen 2:0 Heimsieg  holten, waren wir auch in diesem Jahr hoffnungsfroh. Es sollte anders kommen…

 

Von Beginn an bestimmten wir das Spiel, und erzielten folgerichtig die 1:0 Führung durch Michael W. Alles deutete auf einen klaren Sieg hin. Doch die FSG wurde in der Defensive stabiler, unsere Stürmer konnten sich nicht mehr in Szene setzen. Und das aggressive (aber immer faire) Pressing der FSG in Mittelfeld und Sturm zeigt Wirkung. Nach Ballverlusten spielte der Gegner schnell nach vorne, und überwand ein ums andere Mal unseren Tormann. Zur Halbzeit stand es 1:5, ein mehr als deutliches Ergebnis.

 

In der zweiten Halbzeit wurde Matthias S. in die Abwehr gezogen – eine Maßnahme, die sich bewähren sollte. Wir standen nun deutlich stabiler in der letzten Reihe, hatten allerdings hin und wieder große Lücken im Mittelfeld. Immerhin ging die zweite Halbzeit ‚nur‘ 1:2 an die FSG, Matthias S. übernahm als Kapitän die Verantwortung beim Elfmeter und traf souverän.

 

Danke an die FSG für das faire Spiel.

Danke an die Schiedsrichter für die souveräne Leitung.

Spieler: Volker, Pino, Pascual, Heinz, Thomas, Matthias S, Matthias G, Piedro, Carlo, Michael W, Giuseppe, Bolde, Harald, Stephan. Bei der FSG: Hagen, Andre, Michael T.

Coach: Gust, Thomas.

Seniorenkreis: Erkundung Klosterruine Frauenalb

Kurzweiliger Ausflug mit „Klostergeist“ Gerhard Stöckle

Knapp 40 Teilnehmer/innen zählte der jüngste Ausflug des Seniorenkreises der DJK Ost am 19. September 2019 zu einem besonderen Kulturdenkmal in unserer Region. Knapp eine Stunde mit der Stadtbahn vom Karlsruher Marktplatz entfernt, erheben sich die beiden erhaltenen Kirchtürme des ehemaligen Klosters Frauenalb in den Himmel des Albtals.

Im Vorfeld des Ausflugs war es gelungen, mit dem Architekten Dipl. Ing. Gerhard Stöckle, auf dem Bild links zu sehen, den Fachmann zur Klosteranlage überhaupt zu gewinnen. Für seine inzwischen 43 Jahre lange ehrenamtliche Tätigkeit für die Klosterruine war Gerhard Stöckle, der zusammen mit seiner Ehefrau Erika die Exkursion leitete, 2017 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

In seinem rund 45 Minuten währenden Streifzug durch die über 800-jährige Geschichte Frauenalbs, von der Gründung als Benediktinerinnenkloster und adeliges Damenstift um das Jahr 1180 bis zum heutigen Tage, erwies sich Gerhard Stöckle einmal mehr als profunder Kenner und großartiger Erzähler, der alle Anwesenden in seinen Bann zog.

Die Klostergründung Frauenalbs ging auf eine Stiftung der Grafen von Eberstein Ende des 12. Jahrhunderts zurück, wobei ein exaktes Gründungsdatum urkundlich nicht belegt werden kann, aber anhand von Untersuchungen der ältesten Bausubstanzen um 1180 zu datieren ist. In seiner Blütezeit im 17. Jahrhundert lebten rund 30 Konventualinnen im Kloster, das selbst über beachtliche Besitztümer in der näheren und weiteren Umgebung verfügte und so einen erheblichen Reichtum erwirtschaften konnte. Als 1802/03 im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses unter Napoleon Bonaparte zahlreiche weltliche sowie sämtliche geistliche Herrschaftsgebiete aufgehoben wurden, fiel die Klosterherrschaft Frauenalb mit allen Besitztümern an das Großherzogtum Baden.

Da der Staat Baden mit dem großen Klosterareal nichts so recht anfangen konnte, überließ dieser Kirche und Konvent einer ganzen Reihe von Abenteurern und Spekulanten, die sich als Unternehmer von Spinnereien und Webereien ebenso versuchten wie als Lackwarenfabrikanten oder Bierbrauer und als frühe „Start-Up-Unternehmen“ so ziemlich alles an die Wand fuhren und nur Schulden hinterließen. So bewahrheitete sich 1853 der Fluch der letzten Äbtissin Maria Viktoria von Wrede (1793-1803), nach dem ein Brand alles vernichten solle, was dem eigentlichen Sinn des Klosters widersprach. In jenem Jahr 1853 wütete in der Tat ein gewaltiges Feuer in Frauenalb, das die gesamte Klosteranlage nur noch als Ruine übrig ließ.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Klosteranlage dem Verfall überlassen oder diente sowohl als Steinbruch wie auch als Müllplatz. Obwohl mit dem Bau der Albtalbahn von Karlsruhe über Ettlingen nach Bad Herrenalb bereits um 1900 die ersten Touristen Frauenalb zu entdecken begannen, sollte es noch viele weitere Jahre dauern, bis sich die Denkmalpflege der Anlage annahm. Seit Gründung einer eigenen „Stiftung Frauenalb“ im Jahre 1959, in der die Stadt Karlsruhe, der Landkreis Karlsruhe, die Stadt Ettlingen sowie die Gemeinde Marxzell vertreten sind, wurden bis dato mehrere Millionen Euro für die Sanierungsmaßnahmen ausgegeben und Frauenalb dient seit Jahren als malerische Kulisse für kulturelle Aufführungen.

Zum Abschluss des Exkursionsteils besichtigten die Ausflügler die imposanten Kellergewölbe unter der Kirche und konnten sich davon überzeugen, dass es keinen geheimen Gang zwischen dem adeligen Damenstift und dem Zisterzienserkloster Herrenalb gegeben hatte.

Den Ausklang beging der Seniorenkreis zusammen mit dem Ehepaar Stöckle im Lokal „König von Preussen“. Ein gelungener Abschluss bei bestem vorherbstlichem Wetter im Albtal, das sich von seiner besten Seite zeigte.

Bernd Breitkopf

AH: Auswärtsfahrt zum Glubb

 

Der erste Ausflug der Saison 2019/2020 führte die AH nach Nürnberg, zum Auswärtsspiel des KSC am 21. September. Zwei Kameraden mußten leider kurzfristig absagen, blieb noch ein SixPack. Morgens um 08.00 Uhr begann die wilde Auswärtsfahrt, beste Verkehrsbedingungen sorgten für ein rechtzeitiges Ankommen auf dem Messeparkplatz des CC Nürnbergs. Unterbrochen lediglich von einem deftigen Vesper auf dem Rastplatz Frankenhöhe. Im Schatten noch etwas kühl, aber das tolle warme Wetter zeichnete sich bereits ab.

 

 

Ein kurzer Weg über das frühere Reichsparteitagsgelände führte hin zum Stadion, benannt nach Max Morlock, dem Nürnberger Weltmeister von 1954. Der Gästebereich war bereits gut gefüllt, kamen doch weitere 2494 KSC Fans (darunter auch welche aus der Oberpfalz) nach Nürnberg. Der KSC stand sehr kompakt, ließ wenig zu, Nürnberg kam etwas überraschend dann per 11m zur Führung. Danach der KSC deutlich aktiver, erspielte sich erste Halbchancen, und kam schließlich durch den Oberfranken Stiefler zum umjubelten Ausgleich, auch dies letztlich etwas überraschend. Hz 2 sah dann einige Chancen auf beiden Seiten, der Punkt für den KSC redlich verdient. Die KSC Fans waren happy mit dem Unentschieden beim Bundesliga-Absteiger, die Club-Fans waren eher unzufrieden mit dem Unentschieden zu Hause gegen den Aufsteiger aus Liga 3. Somit also alles gut für uns.

 

 

Nach einem Erfrischungsgetränk in der Nähe des Stadions bezogen wir unsere Zimmer im Hotel, mitten in der schönen Nürnberger Altstadt. Und begaben uns zum fränkischen Abendessen im berühmten Barfüßer. Schäufele, Haxe, Roulade, Kloß und Blaukraut, dazu bestes Barfüßer-Bier aus der hauseigenen Brauerei. Der anschließende Verdauungsspaziergang führte uns direkt ins Altstadtfest, eine Runde gutes fränkisches Festbier bei bestem Wetter über der schön beleuchteten Pegnitz. Gut erholt traten wir am nächsten Morgen die Heimfahrt an, auch hier ohne jede Verkehrsprobleme. Ein rundum gelungener Ausflug.

 

AH: Spiel gegen DJK Mühlburg 1:1

Am Samstag, den 14. September, waren wir von der DJK Mühlburg zum Gastspiel eingeladen worden. Trotz einiger Ausfälle (Belastung im Training am Donnerstag zu hoch gewesen?) konnte wir eine starke Truppe stellen, die es den Mühlburgern an diesem Samstag bei herrlichem Fußballwetter sehr schwer machte. Das Spiel wogte her und hin, Ballbesitzquote bei beiden Mannschaften bei ca 63% – also ein ausgeglichenes Spiel. Allerdings hatten wir doch schon ein Übergewicht an Torchancen, allerdings auch ein Übergewicht an vergebenen Tor-Chancen. Beliebte Ausrede auch hier: großartige Paraden des gegnerischen Tormanns. Die vom Aushilfs-Sportlichen Leiter vorgegebene Marschroute konnten wir erfolgreich umsetzen, im letzten Drittel fehlte es an der Kaltschnäuzigkeit. Daran muß und wird im Training gearbeitet werden. Haribo-Mann Stefan war es schließlich vorbehalten, das Tor für uns zu erzielen. Letztlich ein gerechtes Unentschieden, das viel Spaß machte.

 

Wir bedanken uns beim Schiri der DJK Mühlburg für die souveräne Leitung, und bei der DJK Mühlburg für die sehr nette Spaghetti-Geste.

 

Spieler: Mehmet, Pino, Pascual, Stefan, Benni, Micha, Micha, Carlo, Ali, Andre, Steven, Guiseppe, …

Taktik, Einstellung und Aufstellung: Bernd

Zuschauer: Bolde, Harald, …