Seniorenkreis: Keine Adventsfeier in 2020

Corona-bedingte Absage unserer Adventsfeier am 10. Dezember 2020

Liebe Mitglieder und Freunde des Seniorenkreises der DJK Karlsruhe-Ost,

wir blicken zurück auf den 15. Oktober, auf einen schönen Nachmittag mit warmem Zwiebelkuchen und Neuen Wein, und mit Kostproben aus den Werken der Karlsruher Mundart-Autorin Judith Rimmelspacher.

Es sollte – Corona-bedingt – unsere letzte Veranstaltung in 2020 sein. Der für den 19. November geplante Vortrag mit Bernd Breitkopf und Isabel Gotschlich zum Schloss Stutensee konnte nicht stattfinden, und auch unsere für den 10. Dezember geplante Adventsfeier müssen wir leider absagen. Die Gesundheit geht vor. Und dies gilt leider auch für den Neujahrsempfang des Gesamtvereins. Unser Vorstand Bernd Breitkopf plant für Mitte Dezember eine entsprechende Botschaft für unsere Homepage (www.djk-ost.de).

Optimistisch blicken wir auf das Frühjahr 2021. Und hoffen darauf, dass im Februar oder März erste Lockerungen möglich sein werden. Und dann wollen auch wir wieder zusammenkommen.

Wir wollen Euch auf diesem Wege eine schöne Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jubiläumsjahr der DJK Karlsruhe-Ost wünschen. Bleibt gesund und munter.

Gez. Volker Hartmann, Dr. Heinz Häfner

Seniorenkreis: Neuer Wein, Zwiebelkuchen und Mundart

Am Donnerstag, den 15. Oktober 2020, traf sich der Seniorenkreis zum traditionellen Zwiebelkuchenessen. Natürlich mit Neuem Wein. Und in diesem Jahr mit einem weiteren Highlight: einer Lesung der Mundartdichterin Judith Rimmelspacher.

Seit vielen vielen Jahren trifft sich der Seniorenkreis im schönen Herbst bei Zwiebelkuchen und Neuem Wein. Und viele Mitglieder gedenken an diesem Tag Konrad Heffner, der lange Jahre den Zwiebelkuchen für uns gebacken hat….

Unser Vorsitzender Volker Hartmann begrüßte die Anwesenden und informierte kurz über das Programm für den Rest des Jahres. Für den 19. November planen wir den Vortrag von unserem Vorsitzenden Bernd Breitkopf zum Schloss Stutensee, den er gemeinsam mit Isabel Gottschlich, die im Schloss Stutensee für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet, halten wird. Und am 10. Dezember soll unsere Adventsfeier stattfinden. So Corona will.

Nach der Begrüßung ließen wir uns den guten Zwiebelkuchen schmecken, natürlich mit einem schönen Schoppen Neuer Wein. Eine tolle Gelegenheit, die Ereignisse und Erlebnisse der letzten Wochen auszutauschen, und auch im Gespräch in die Zukunft zu schauen. Was werden die nächsten Wochen und Monate wohl bringen? Geselligkeit wird wichtig bleiben, und so genossen alle den schönen Nachmittag.

Gegen 16.30 Uhr dann der Gastauftritt von Judith Rimmelspacher. Sie erzählte zunächst aus ihrem Leben als Kulturschaffende in Karlsruhe und las dann für uns ein Stück aus ihrem letzten Buch ‚Gründonnerstag‘. Volker hatte auch Exemplare ihrer Frühwerke dabei: ‚C’est la vie ihr Seggl‘ und ‚Mei Lebe isch e Liebesgschicht‘. Frau Rimmelspacher traf mit ihren Geschichten ins Schwarze und zog die Zuhörer in ihren Bann.

Somit ging ein schöner Nachmittag, der kulinarisch begonnen hatte, schließlich literarisch zu Ende.

Unsere nächste Veranstaltung:

  1. November 2020, 15.00 Uhr: Vortrag zur Geschichte des Schloss Stutensee (Bernd Breitkopf, Isabel Gottschlich). Wir werden rechtzeitig informieren, falls sich Corona-bedingt Änderungen ergeben.

Seniorenkreis: Ausflug in den wilden Süden des Schwarzwaldes

Am Donnerstag, den 17. September, konnten wir – natürlich unter strengen Hygieneregeln – den geplanten Ausflug nach Todtnau/Utzenfeld und Staufen durchführen.

Um 08.15 Uhr stand der Bus am Clubhaus bereit, um 08.30 Uhr saßen alle 28 Teilnehmer im Bus und die Reise konnte beginnen. Zunächst über die A5 in den Süden, mit einer Brezelpause bei Mahlberg-Ost. An der Dreisam entlang dann durch Freiburg, und bei Kirchzarten ins schöne Hintertal, hinauf auf den Notschrei und hinunter nach Todtnau. Hierbei zeigte sich der Schwarzwald von seiner schönsten Seite: hohe Berge, viel Grün, die obligatorischen Hinterwäldler Kühe und enge Schluchten. Im Wiesental angelangt, bogen wir ab ins Wiedener Tal, zum Besucherbergwerk Finstergrund. Dort wartete ein gutes Mittagessen im Bergwerkstüble auf uns, bevor wir dann zur Besichtigung des ehemaligen Silberbergwerks – mit Helm und Maske – in den Stollen einfuhren.

Herr Klingele vom Bergmannsverein gab uns eine tolle Führung, mit vielen interessanten Aspekten des Bergbaus. So hat’s im Stollen permanente 8 Grad Celsius, deshalb auch die warmen Jacken bei der Einfahrt. Und wir konnten uns ein gutes Bild machen von den Arbeitsbedingungen der Bergleute.

Wieder zurück im Freien, fuhren wir – über Schönau, die Geburtsstadt unseres Bundestrainers Jogi Löw – über den Halder Hof weiter nach Staufen, in die Fauststadt. Während der Fahrt informierte uns unser Vorsitzender Volker Hartmann über die Stadt. Eigentlich eher ein kleines Städtchen mit knapp 9.000 Einwohnern, aber viel Geschichte. So fand hier eine entscheidende Schlacht der Badischen Revolution 1848 statt, Dr. Faust – der Romanheld aus Goethes berühmter Tragödie – kam hier bei einem alchimistischen Experiment ums Leben, und seit den Probebohrungen für die Erdwärmeversorgung des Rathauses hebt sich das Level der Stadt monatlich um 3 Millimeter. Was zu vielen Rissen in den Fassaden führt. Erst das umfangreiche Abpumpen von Grundwasser konnte hier Abhilfe schaffen.

Ein Spaziergang in der schönen mittelalterlichen Altstadt gab immer wieder Blicke frei zur alten Stauferburg, und in den Strassencafes verschwand bei bestem Wetter so manches Stück Schwarzwälder Kirschtorte in Karlsruher Kehlen.

Schließlich brachte uns der sehr umsichtig fahrende Busfahrer sicher über die A5 nach Hause, und wir liessen den schönen Ausflug im Clubhaus ausklingen.

 

Graue Panther: Finale beim Altpapier

Nach vielen Jahren als Jäger und Sammler von Altpapier ging am 05.08.2020 eine Epoche zu Ende: zum letzten Mal wurde Altpapier gesammelt und am 05. August von den Grauen Panthern in den Müllwagen geladen.

Über die Jahre ist ein stattlicher Betrag für die Vereinskasse zusammengekommen. Das Sammeln wurde nun allerdings eingestellt, da zum Einen das Hochverbringen des Papiers und das Laden des Müll-LKWs immer beschwerlicher wurde, zum Anderen sank kontinuierlich der Altpapier-Preis. Und so erschien es in diesem Jahr nicht mehr lohnenswert.

Vielen Dank an alle die, die über die Jahre hinweg fleißig gesammelt haben. Und natürlich auch an diejenigen, die beim Verladen halfen.